Pochen
 

Herzlich willkommen auf meiner Hobby-Seite von Pochen.de - Alles rund ums Kartenspiel Pochen
 

Diese Webseite widmet sich dem Karten- und Glücksspiel "Poch" oder "Pochen", welches entfernt mit dem Pokerspiel verwandt ist.

Hier findet ihr die Anleitung sowie diverse Varianten und Tipps zum Spiel.

Ich freue mich über Zusendungen eurer Pochbretter sowie weiteren Varianten, welche ich gerne veröffentliche!

 

Viele Grüße,

 

Jörg

 

 

 

 

Relaunch
2026


Spielanleitung


Pochen

beliebtes Spiel mit Spielelementen aus Poker und Rommè
Spielanleitung:
An diesem Spiel können sich bis zu 8 Personen ab 10 Jahre beteiligen. Zusätzlich wird ein Kartenspiel (Skatblatt) benötigt (nicht enthalten!). Die erforderlichen Spielmarken (ca.300) liegen dem Spiel bei.
Wie man spielt!
Der Mittelteller des Pochbrettes ist die allgemeine Kasse, die 8 Teller ringsherum sind mit folgenden Kartensymbolen versehen:

Die Felder des Pochbretts

Die acht äußeren Felder stehen für bestimmte Karten bzw. Kartenkombinationen. Anschließend werden die Spielmarken verteilt und das eigentliche Spiel beginnt.


 AS - KöNIG - DAME - BUBE - ZEHN.
SIEBEN, ACHT, NEUN = SEQUENZ.
KöNIG und DAME = MARIAGE.
POCHER = JOKER.
Zu Beginn des Spieles werden die beiliegenden Spielmarken an die Spieler verteilt. Jeder Spieler legt dann in jeden der 8 Teller eine Spielmarke.
Nun werden die Karten gemischt und komplett an die Mitspieler verteilt. Der Kartengeber schaut sich die letzte Karte an, die er sich selbst gegeben hat, und meldet ihre Farbe als Trumpf an.
Jetzt wird in drei Etappen gespielt!
1. Trumpf kassieren
Jeder Spieler prüft seine Karten dahingehend welche der auf dem Pochbrett angezeigten Karten bzw. Kartenverbindungen (Sequenz oder Mariage) er in der Trumpffarbe hat, zeigt sie vor und entnimmt dem betreffenden Teller alle Spielmarken. Der Spieler mit z.B. Trumpf-König und Trumpf-Dame darf also dreimal kassieren: den Inhalt der Teller König, Dame und Mariage. Was nicht kassiert wird, bleibt für die nächste Spielphase liegen.
2. Pochen
In dieser Spielphase sieht jeder Mitspieler nach, ob er eine Reihe gleichrangiger Karten (oder auch mehrere) hat, z.B. drei Könige, zwei Asse, vier Damen etc. Mit dem Spieler links vom Kartengeber (Vorhand) beginnt das Pochen. Vorhand sagt: "Ich poche vier Spielmarken", weil er drei Könige in der Hand hält, und zahlt vier Spielmarken in den mittleren Teller (Kasse). Wer der Meinung ist, einen besseren Poch zu besitzen, kann Überbieten und z.B. fünf Spielmarken pochen, die dann in die Kasse eingezahlt werden. Er kann aber auch das Geld von Vorhand halten oder passen. Es wird in Uhrzeigerrichtung weiter gepocht, bis der Kartengeber als letzter Spieler hält, überbietet oder passt. Nun werden die Kartenverbindungen aufgedeckt. Hierbei stellt sich heraus, ob der Spieler mit dem höchsten Gebot auch tatsächlich die beste Kartenverbindung vorzeigen kann. Ist das der Fall, bekommt er den Kasseninhalt und zusätzlich den Inhalt des Tellers mit dem Symbol "Pocher" (Joker). Hat er dagegen nur geblufft, zahlt er den doppelten Kasseninhalt und der Spieler mit der besten Kartenverbindung (unabhängig von der Anzahl der gepochten Spielmarken) darf den Inhalt der beiden Teller - Kasse und Pocher (Joker) - kassieren.
Bester Poch: vier Asse. Die Rangfolge verläuft: As, König, Dame, Bube, 10, 9, 8 und 7. Zahl kommt vor dem Rang: 4 Achter sind mehr als drei Damen etc. Ist die Zahl gleich, entscheidet der Rang. 3 Könige sind mehr als drei Zehner. Haben zwei Spieler z.B. jeweils 2 Buben, gewinnt der Spieler mit der Trumpffarbe.
3. Ausspielen
Nun werden die Karten ausgespielt. Es kommt darauf an, seine Karten möglichst schnell loszuwerden.
Der Sieger aus der Pochrunde beginnt. Das Ablegen beginnt entweder mit einer 7 - dann aufwärts mit 8, 9 usw., oder mit As, König, Dame usw., jedoch muss die Farbe (z.B. Herz) beibehalten werden, bis diese komplett abgelegt ist. Hat der Sieger aus der Pochrunde keine 7 oder As, so darf der nächste folgende Spieler in Uhrzeigerrichtung mit dem Ablegen der Karten beginnen.
Ist die Farbe komplett abgelegt, darf der Spieler, der die letzte Karte der Farbe abgelegt hat, die neue Farbe bestimmen. Die einmal gewählte Reihenfolge - vorwärts oder rückwärts - muss bis Spielende beibehalten werden.
Wer alle seine Karten als erster abgelegt hat, gewinnt und bekommt von den übrigen Mitspielern so viele Spielmarken wie jeder von ihnen noch Karten in der Hand hält!

 

Noch kein Pochbrett?

Wer das Pochspiel einmal ausprobieren möchte und noch kein eigenes Brett besitzt, findet fertige Pochbretter auch im Handel. Ein passendes Modell von Noris gibt es zum Beispiel bei Amazon.

Werbelink/Affiliate-Link: Wenn ihr über diesen Link etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich der Preis nicht.

Galerie
 

Hier einige Zusendungen von Fans des Pochspiels. Ich freue mich über jede Zusendung mit der Erlaubnis zur Veröffentlichung. Sendet mit gerne Fotos bzw. Beschreibungen eurer Spielbretter!

Ihr habt selbst ein besonders Pochbrett? Dann schickt mir gerne ein Foto und ein paar Zeilen per E-Mail. Mit eurer Erlaubnis veröffentliche ich es gerne hier in der Galerie. mailto:info@pochen.de

 

Pochbrett, Mindestalter vor 1936
 

Danke an Axel Mehrtens aus Friesland für die Zusendung!

 

Pochbrett Marke Kibri, Alter ca. 60 Jahre, Preis dmals 6,25DM-Danke an unbekannt
 

Danke an unbekannt für die Zusendung

 

Oberansicht Riesenpochtisch

Riesenpochtisch-Anmerkungen von Rudi Kruft, dem ich hiermit herzlichen Dank für die Zusendung sagen möchte! Der Tisch hat einen Durchmesser von 1 m, eine Höhe von 76cm. Die Platte besteht aus Schichtholz und ist dreifach mit DD Lack, wie er im Modell und Möbelbau verwendet wird, lackiert. Die Mulden hat mir ein Schreiner für einen Obulus in die Kaffeekasse reingemacht. Die Kartensymbole habe ich mit einem handelsüblichen Lötkolben eingebrannt. Dazu habe ich zunächst ein Negativ von den Originalkarten gemacht und diese mit Kohlepapier auf die Platte übertragen. Die gesamte Zeit vom Erstellen der Negative bis zum fertig gebrannten Tisch betrug ca. 35 Stunden. Den Fuß habe ich mir in einem Gebrauchtmöbelmarkt organisiert und aufgemöbelt. Hier sind rund 15 Stunden draufgegangen. Die Gesamtkosten ohne meine Stunden belaufen sich auf rund 200 EUR.

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Pochbrett, hergestellt anfangs der 70er Jahre in der DDR aus Plaste. Danke an Hartmut W. Beuster aus Teltow-Ruhlsdorf
 

Pochbrett, selbst gebastelt, gefräste Symbole, Durchmesser 40cm. Unikat. Danke an Alexandra Reßin aus Bretten!

Jens-Erich Lange mit seinem selbstgebastelten Brett
 

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